Der historische Wanderweg um Oedingen

[tps_title]Nr.: 10 Kulturdenkmal Burgruine [/tps_title]

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Grundemauern der Burg Oedingen - Im Volksmund "Altes Schloss" genannt
Grundemauern der Burg Oedingen – Im Volksmund „Altes Schloss“ genannt

Burgruine Oedingen – Stammsitz der Herren von OedingenDie Anfänge der Burg zu Oedingen, im Volksmund „Altes Schloss“ genannt, reichen sehr wahrscheinlich bis in das beginnende 13. Jh. zurück. Urkundlich ist zu Beginn des 13. Jh. Theoderich von Oedingen fassbar, der als Untervogt der Grafen von Arnsberg über das unweit der Burgstelle gelegene Kanonissenstift Oedingen, fungierte.

Die Burg wurde höchstwahrscheinlich bereits vor 1500 aufgegeben und dem Verfall überlassen. Es ist anzunehmen, dass die Burg als Steinbruch diente und deren Steine in den folgenden Jahrhunderten zum Bau verschiedener Gebäude in Oedingen benutzt wurden.    

 

Eine archäologische Untersuchung des Burggeländes steht noch aus. Angaben zur baulichen Entwicklung und zum Baubestand der hochmittelalterlichen Anlage fehlen.

 

Die kleine Burganlage befindet sich auf einer schmalen langgestreckten Bergzunge. Durch einen 15 m breiten und bis zu 5 m tiefen Halsgraben wird der Burghügel von dem umliegenden Gelände abgetrennt. Das ovale Plateau der Hauptburg nimmt eine Fläche von etwa 20 x 25 m ein und weist talseitig Reste einer 1,50 m starken Ringmauer auf.

 

 

Im Jahr 1988 wurde das ortsfeste Bodendenkmal „Burg Oedingen“ in die Denkmalliste eingetragen. 1999 erfolgte die Erschließung des Burggeländes durch die Arbeitsgemeinschaft „1000 Jahre Oedingen e.V.“

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