Motorsport

Fleper Motorsport mit erfolgreichem Saisonfinale auf Nürburgring

Vierter Klassensieg für Suzuki-Crew / Starker Auftritt von Hoppe im Porsche

Die „Westfalentrophy“ auf der Nürburgring Nordschleife stellte jetzt den letzten Akt für die diesjährigen Aktivitäten des Fleper Motorsport-Teams dar. Zum Saisonabschluss verabschiedete sich das Team mit einem weiteren sehr erfolgreichen Resultat von den begeisterten Fans der „ADAC Youngtimer Trophy“ 2013.

Marcel Hoppe fährt im Fleper-Porsche 944 Turbo ein starkes Rennen beim Saisonfinale der "ADAC Youngtimer Trophy" auf der Nürburgring Nordschleife.
Marcel Hoppe fährt im Fleper-Porsche 944 Turbo ein starkes Rennen beim Saisonfinale der „ADAC Youngtimer Trophy“ auf der Nürburgring Nordschleife.

Im Qualifying am Sonntagvormittag bot die nasskalte Eifel-Witterung den zahlreichen Fahrern, darunter auch den Fleper-Piloten Marcel Hoppe (Lennestadt), Jens Rarbach (Schmallenberg) und Harald Thönnes (Mülheim-Kärlich) recht schwierige Bedingungen. Waren einige Streckenabschnitte der weltberühmten 24,5 Kilometer langen Berg- und Talbahn bereits trocken, wartete die tückische „Grüne Hölle“ auch mit zahlreichen unberechenbaren feuchten Flecken auf. Unter größter Vorsicht qualifizierte sich daher Hoppe im Fleper-Porsche 944 Turbo, der kurz zuvor auf der Grand Prix Strecke des Nürburgrings den ersten Klassensieg mit diesem Fahrzeug errungen hatte, auf dem fünften Startplatz seiner Klasse. Rarbach und Thönnes stellten ihren Fleper-Suzuki Swift GTI auf die Klassen-Pole für Gruppe A-Fahrzeuge bis 1300 Kubikzentimeter der Baujahre 1982-88.

Während der Startaufstellung zur zweistündigen Langstrecken-Distanz am Sonntagnachmittag öffnete der Himmel nochmals kurz seine Schneisen. Die niedergehenden Schauer machten aus dem gewöhnlichen Rennstrategie-Poker eine Reifen-Lotterie. Aufgrund des Heckantriebs seines Porsche entschied Hoppe sich für Regenreifen, obwohl einige seiner Gegner in guter Hoffnung auf Wetterbesserung Slicks den Vorrang gaben. Auch das Suzuki-Duo zählte zu den Wetter-Optimisten und setzte im frontgetriebenen Hubraumzwerg auf Slick-Bereifung.

Die Startphase verlief für beide Sauerländer Crews sehr gut. Während Rarbach seine Pole ausnutzen konnte, gut vom Start weg kam und sich zusehends von den Verfolgern löste, machte Hoppe allerdings schon nach der ersten Runde rapide abtrocknender Asphalt einen Strich durch die Rechnung. Unplanmäßig wurde sein Pflichtstop somit bereits auf das Ende der zweiten Runde vorgezogen. In einem super schnellen Service holte der Lennestädter sich die benötigten Slicks bei der hervorragend arbeitenden Boxenmannschaft ab und fuhr mit großer Wut im Bauch über die anfängliche Fehleinschätzung auf Platz drei vor. Sein herausragender Lauf wurde erst kurz vor Rennende jäh gestoppt, indem er sich durch auf der Strecke herumliegende Trümmerteile unglücklicherweise einen Antriebswellenschaden zuzog.

Rarbach, der im Suzuki zur Rennhälfte schon mit komfortablem Vorsprung in Führung des Klassen-Feldes lag, übergab das giftgrüne Fleper-Fahrzeug nach einer Stunde beim Boxenstop an Harald Thönnes. Auch der Mülheim-Kärlicher spielte einmal mehr seine Routine und die bewährte Technik des Fleper-Boliden aus. Die erfolgreiche Kombination beeindruckte an diesem Wochenende mit der Pole Position, der schnellsten Rennrunde und einem ungefährdeten Start-/Ziel-Sieg mit einer Runde Vorsprung vor den Verfolgern. Damit verbuchten Rarbach/Thönnes zugleich ihren vierten Klassensieg in ihrer „ADAC Youngtimer Trophy“-Premierensaison.

Der unglücklich gestrandete Marcel Hoppe wurde am Ende aufgrund der bereits zurückgelegten Distanz immerhin noch als Fünfter gewertet.

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