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Geschichte der Pfarrei St. Burchard Oedingen

Kath. Pfarrkirche St. Burchard Oedingen

Jahrhunderte lang hatte Oedingen zum Erzbistum Köln gehört, doch 1821 wurde die Gemeinde Teil des Bistums Paderborn. Zu dem – gemessen an den Nachbargemeinden Wormbach, Eslohe, Schönholthausen oder Elspe – kleinen Kirchspiel, in das sich bis 1945 nur wenige Protestanten und eine jüdische Familie „verirrten“, gehörten ursprünglich das Kirchdorf Oedingen, Brenschede ohne Nocken Hof, Leckmart, Oedingerberg und die Oedinger Mühle. Erst im 19. Jahrhundert gewann die Gemeinde weitere Seelen dazu: 1802 das früher zur Kirchengemeinde Schönholthausen gehörende Schöndelt mit dem Hof Wiebelhausen, 1802 auch die zuvor zum Kirchspiel Elspe zählenden Ober- und Haus Valbert sowie Noken Hof in Brenschede. Schöndelt, das 1929 zur Filialkirchengemeinde erhoben wurde, verließ die Oedinger Kirchengemeinde nach der Gründung der Lennestadt im Jahre 1969 wieder. Gleiches gilt für Leckmart und die Schwartmecke

Wichtiger Grund für die Umpfarrungen: In einem im Staatsarchiv Münster aufbewahrten Brief aus dem Jahr 1801 an den Erzbischof baten die Bewohner von Schöndelt, wegen der langen und umständlichen Schul- und Kirchwege Oedingen angegliedert zu werden. Schon seit dem 17. Jahrhundert hatten die Oedinger Pfarrer dort Taufen und Trauungen Schöndelter Familien vorgenommen, besonders zur Winterszeit.  Auch die Brachter und Burbecker appelierten 1808 in einem Schreiben an den Generalvikar, sie der Kirchengemeinde Oedingen zuzuteilen. Pfarrer Ritter unterstützte dieses Anliegen, weil er nach eigener Einschätzung den Ort ohnehin weitgehend betreute. Allerdings blieb diese Bitte genauso ohne Erfolg wie 1654, als Loslösungsbemühungen Brachts von Wormbach ebenfalls fehlschlugen.

Zur Kirchengemeinde Oedingen kamen schließlich die in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts entstandenen Neusiedlungen in der Permacke und der Elsmecke. In einer Akte des Pfarrarchivs aus dem Jahr 1822 verpflichten sich die ersten „Anbauern“ Carl Fehling und Peter Heimes, an den jeweiligen Oedinger Pastor, Küster und Lehrer die üblichen Abgaben zu leisten, die jeder Hausbesitzer damals abführen mußte.

(Quelle: 1000 Jahre Stift und Dorf Oedingen)

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